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Klaus Sauer

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Thermografie am Bau

Im Baugewerbe ist die Thermografie seit Jahren bereits eine etablierte Anwendung. 

Gebaeudethermografie

ThermoControl analysiert Ihre Büro-, Industrie- oder Wohngebäude.

ThermoControl ist unser Thermografie-Angebot für Sie! 

ThermoControl heißt Beratung, Planung, Inspektion, Dokumentation und Empfehlung. 

ThermoControl erleichtert die Sanierungsplanung

ThermoControl  findet Energielecks am Haus

ThermoControl  dient zur Erfolgskontrolle/Qualitätssicherung beim Neubau oder nach einer Sanierung


Wir analysieren Ihre Büro-, Industrie oder Wohngebäude und
 

·         finden Wärmeverlustzonen in der Gebäudehülle, 

·         entdecken Feuchte und Wärmebrücken an Fassaden und Wänden, 

·         lokalisieren bspw. Leckagen in Fußbodenheizungen punktgenau, 

·         lokalisiert die Schwachstellen an den Fensterrahmen.

 

Dabei sind Innenaufnahmen notwendig, um qualifizierte Analysen durchzuführen. 

Sehen Sie hierzu einige Beispiele

ThermoControl senkt Ihre Energiekosten, da wir die versteckten Mängel finden, die Ihren Heizkosten nach oben treiben. 

Zudem findet ThermoControl auch unterirdische Hohlräume und Leckagen und trägt damit zum Umweltschutz bei. 

Alle Auffälligkeiten und nichtthermische Mängel werden gesondert fotografisch erfasst und protokolliert. Für thermische Mängel wird neben einer Infrarotaufnahme ein Echtbild erstellt, das mit hoher Auflösung Details erfasst.  

ThermoControl - Gebäude bietet eine fundierte Grundlage für die Beratung durch ein zugelassenes Energieberatungs- oder Ingenieurbüro.

Die Voraussetzungen der Thermographische Untersuchung 

Für die Außen und Innenthermografie gelten folgende Randbedingungen: 

·         Voraussetzung für eine aussagekräftige Messung ist eine Temperaturdifferenz zwischen innen und außen von mindestens 10 °C über einen Zeitraum von mindestens 12 Stunden. Die Änderung dieser Differenz soll während dieses Zeitraums geringer als 30 % sein. 

·         Eine Außenthermografie soll vor Sonnenaufgang durchgeführt werden.  

·         Die Temperatur im Gebäude soll möglichst gleichmäßig sein, was z.B. durch geöffnete Türen (innen) erzielt werden kann. 

·         Eine Ausnahme stellt die Fachwerkthermografie dar, die in der Regel im Sommerhalbjahr durchgeführt wird, weil dabei der unterschiedliche Aufheiz- bzw. Abkühlvorgang bei den Materialien ausgenutzt wird. 

·         Die Windgeschwindigkeit muss unter 1 m/s betragen.  

Bei Gebäuden mit hinterlüftetem Vormauerwerk bzw. mit vorgehängten Fassaden ist nur Innenthermografie möglich. 

Die notwendigen Vorbereitungen: 

In der Regel geht eine Ortsbesichtigung der thermografischen Untersuchung voraus. Weiterhin ist eine Einsichtnahme bzw. eine Überprüfung von Plänen, Baubeschreibungen usw. notwendig. Zur Vorbereitung der Bauthermographie eines Gebäudes ist es notwendig, das Gebäude 12 bis 24 Stunden zuvor, abhängig davon, ob leichte oder schwere Bauweise vorliegt, ausreichend zu beheizen (Ausnahme Fachwerkthermographie in der warmen Jahreszeit), um einen möglichst quasistationären Zustand des Wärmeflusses zu erzielen. Gegebenenfalls sind Möbel oder andere Gegenstände von den Wänden abzurücken. Etwa eine Stunde vor der thermographischen Untersuchung müssen alle Heizkörper abgeschaltet werden.

Zusätzlich erfolgt im inneren eine thermographischen Untersuchung. Hierbei sollen Details wie z.B.: Wärmebrücken untersucht werden. 

Störfaktoren, Einschränkungen: 

Bei Regen, Schnee, Sonnenschein oder dichtem Nebel ist  eine Außenthermografie nicht möglich. 

Definition Wärmebrücke

 Eine häufig bei Rechtsstreitigkeiten in Mietwohngebäuden auftauchende Frage ist die Ursache von Feuchtigkeit und Schimmelpilzbildung auf der inneren Oberfläche von Außenwänden. Bei der Ortsbesichtigung kann der Sachverständige durch das vorliegende Schadensbild klären, dass z.B. oberflächliche Tauwasserbildung vorliegt, hervorgerufen durch die Wirkung der geometrischen Wärmebrücke in einem Inneneckbereich.

Häufig findet man Wärmebrücken in folgenden Bauteilen:

·         Balkone

·         Rollladenkästen

·         Mauersohlen

·         Fensterrahmen und Fensterstürzen

·         Heizkörperbefestigungen im Mauerwerk

·         Heizkörpernischen

·         Deckenanschlüsse

·         Ecken im Haus

·         ungedämmte Stahlbetonbauteile

An diesen Bauteilen ist in der Regel ein niedriger Wärmedurchgangswiderstand vorhanden.

Eine Wärmebrücke ist ein Bereich in Bauteilen eines Gebäudes, durch den die Wärme schneller nach außen transportiert wird, als durch die anderen Bauteile. Man unterscheidet konstruktive und geometrische Wärmebrücken.

  • Konstruktive Wärmebrücken entstehen durch Einbauten oder Materialien mit höherer Wärmeleitfähigkeit oder fehlender Wärmedämmung, beispielsweise Stahlbetonbauteile, die eine gedämmte Außenwand durchstoßen.  

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Abbildung: Konstruktive Wärmebrücke

  • Geometrische Wärmebrücken ergeben sich beispielsweise durch Versprünge oder Ecken in einem ansonsten homogenen Bauteil, wenn der Innenfläche eine größere Außenfläche, durch die die Wärme abfließt, gegenüber steht.

In der linienförmigen Fehlerstellensimulation, wird eine Beschädigung in der Isolation dargestellt. Diese Auswirkungen sind auch Auslöser bei der Unterschreitung der Tautemperatur mit eine möglichen Schimmelbildung.


Abbildung:  Geometrische Wärmebrücke

Abbildung: linienförmige Isothermen Fehlerstellensimulation horizontaler Schnitt .

           

Abbildung: linienförmige Isothermen horizontaler Schnitt an einer nicht Isolierten Wand.            Abbildung: linienförmige Isothermen horizontaler Schnitt an einer Isolierten Wand  .


Wärmebrücken können auch durch unsachgemäße Ausführung entstehen:

  • Dachdämmung, die nicht das gesamte Gefach füllt

  • Lücken in der Dämmung

  • Mangelhafte Anschlüsse, z. B. zwischen Außenwand und Fenstern

  • Im einschaligen ungedämmten Mauerwerksbau werden Lücken am Ende einer Steinreihe häufig einfach mit Mörtel verfüllt, welcher die Wärme viel stärker leitet als der Stein.

Im Bereich von Wärmebrücken sinkt im Winter die raumseitige Oberflächentemperatur von Bauteilen ab. Bei Unterschreiten der Taupunkttemperatur fällt Tauwasser (Kondenswasser) aus. An Wärmebrücken besteht die Gefahr von Schimmelbildung. Diese tritt nicht erst bei Tauwasserausfall, sondern bereits bei einer (durch die Oberflächentemperatur bedingten) relativen Luftfeuchte an der Wand auf. Wärmebrücken führen zudem zu höherem Heizwärmebedarf und damit zu höheren Heizkosten.

Nur durch eine qualitativ gute Thermografiekamera ist es möglich, Ihren Ansprüchen gerecht zu werden. 

Kleinste Störeinflüsse können nur durch 

  • ein gutes Objektiv, 

  • einer Messgenauigkeit von <= 0,8 Kelvin, 

  • einer guten geometrischen Auflösung von 1,8 mrad (erkennen von kleinsten Schwachstellen),

  • einem Bildformat (Pixel) 320 X 240,

  • einer IR-Bildfrequenz 50/60 HZ

  • und einer guten Analysesoftware erkannt werden.

                                                       

Beispiele:

Wasserschaden an einer Hauswand. Ein Abflussrohr war beschädigt.

Abbildung: Thermogramm mit sichtbarem Wasserschaden.                                                                                                                                                     

 

Thermografie ist ein modernes etabliertes Messgerät für die Baubranche, das Zeit und Kosten spart!