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Aktuelles:

18.09.2012

Natürlich kann man nicht überall mitmischen, aber wir versuchen den heimischen Handballsport zu unterstützen.  Der TSE Evingsen E-Jugend hat neue Trikots erhalten.

02.06.2012

Infratec VarioCAM hr inspect 780 Wärmebildkamera

Unser neues Messsystem bietet neue Maßstäbe.

Die einzigartige optionale opto-mechanische MicroScan-Funktion liefert eine hardwarebasierte geometrische Auflösung von bis zu 1,23 Megapixeln - die höchste verfügbare in dieser Geräteklasse.  --> weiter

25.05.2012

ThermoControl Photovoltaik:  Rundum – PV – Check

Unsere neue Dienstleistung „Rundum – PV – Check“ der der Firma Sauer Engineering GmbH analysiert sicherheits- und ertragsrelevante Fehler auf.

Im Rahmen einer Thermografie-Prüfung bietet Sauer Engineering GmbH folgendes an:

  • Überblick der gesamten Photovoltaik-Anlage
  • Fehlersuche bei Verdachtsmomenten
  • Punktuelle Thermografie bei Modulschäden
  • Überprüfungen von Kabeln, Sicherungen und Wechselrichtern
  • Prüfungsbericht mit Thermogrammen, Fotos und Kommentaren

weitere Informationen -->

03.05.2012

Wir freuen uns über die erneute erfolgreiche Rezertifizierung.

Einmal mehr konnte sich die Sauer Engineering GmbH im Mai 2012 über die erfolgreiche Rezertifizierung nach VDS 2859: 2009-11 freuen.
Wir führen weiterhin die Planung, Durchführung und Auswertung von thermischen Untersuchungen nach den Richtlinien VDS 2859 in elektrischen Anlagen für Sie durch.

Hier finden Sie das Zertifikat.

02.01.2012

Neu im Angebot: ThermoControl Hochbildkameratechnik

Wir schauen Ihnen auch von oben aufs Dach! Unser Overhead Stativ mit einer maximalen Höhe von 15 m ermöglicht es Dächer und Photovoltaik Anlagen aus dem richtigen Winkel zu untersuchen. Weitere Informationen erhalten Sie hier..

02.09.2011

Kalibrierschein 25108/2011

Zur Sicherung unserer Qualität werden die Meßsysteme regelmäßig gewartet und Kalibriert.

Dieser Kalibrierschein dokumentiert die Rückführbarkeit auf nationale Normale zur Darstellung der physikalischen Einheiten in Übereinstimmung mit dem internationalen Einheitensystem (Sl). weiter->>

26.10.2010

Die gesetzlich-behördlichen Bestimmungen

In den aktuellen gesetzlich-behördlichen Bestimmungen (berufsgenossenschaftliche Vorschrift BGV A3) wird verlangt, dass Prüfungen der elektrischen Anlagen durch eine entsprechend ausgebildete und ausgerüstete Elektrofachkraft vorgenommen werden müssen und für Sonderbauten wie Hochhäuser oder Krankenhäuser eine Prüfung mit zusätzlichen Anforderungen durchgeführt wird. Für die Prüfungen gelten nachstehende Prüffristen:

Elektrorevision

Prüfgegenstand Prüffrist
Elektrische Anlagen und Ortsfeste Betriebsmittel 4 Jahre
Ortsveränderliche Betriebsmittel Richtwert 6 Monate, bei geringer Fehlerquote max. 1 Jahr; für Büros u.ä. max 2 Jahre
Elektrische Anlagen und Ortsfeste Betriebsmittel 4 Jahre

Die vertraglichen Bestimmungen der Versicherer

Für gewerbliche Risiken im Summenbereich über 2,5 Millionen Euro Versicherungssumme und für industrielle Risiken im Summenbereich über 10 Millionen Euro Versicherungssumme vereinbaren die Versicherer mit ihren Versicherungsnehmern in der Feuerversicherung eine sogenannte Elektrorevisionsklausel. Sie verlangt eine jährliche Prüfung der elektrischen Anlage durch einen von einer qualifizierten Zertifizierungsstelle anerkannten Sachverständigen. Die Bestimmungen sehen einen von der VdS Schadenverhütung GmbH anerkannten Sachverständigen vor. Über diese Prüfung wird ein Zeugnis erstellt. Festgestellte Mängel und Abweichungen von den anerkannten Regeln der Elektrotechnik (DIN, VDE), die eine erhöhte Brandgefahr darstellen oder hierzu führen können, müssen in der gesetzten Frist beseitigt werden. Auf die nächstfällige Prüfung kann verzichtet werden, wenn keine Mängel festgestellt wurden.

Wichtig: Die Nichtbeachtung der Revisionsbestimmungen kann den Versicherungsschutz gefährden. Um sich vor finanziellen Verlusten zu schützen, sollten die Bestimmungen dringend beachtet werden.

2.10.2010

Betrugsfalle Thermografie nimmt zu:

Der Bauherren-Verband warnt vor dem Betrug mit Thermografien. Gerade im Herbst häuften sich wieder falsche Angebote.

Quelle: http://www.strom-magazin.de/strommarkt/betrugsfall...

02.10.2009

Neue Richtlinien -Vor-Ort-Beratung-

Bundesanzeiger Nr. 144 vom 25.09.2009; S. 3360

Die Förderfähigkeit separater Thermografiegutachten wird gestrichen.

Die Sachkenntnis zur Durchführung von Thermografiegutachten und Luftdichtigkeitsmessungen muss nachgewiesen werden und der Antrag stellende Berater ist verantwortlich bei Einbeziehung von Experten.

Zusätzliche Mindestanforderungen für Thermografie, Blower-Door und Stromeinsparberatung

!Integration von thermografischen Untersuchungen: !

Werden thermografische Untersuchungen in eine Vor-Ort-Beratung integriert, sind für eine zusätzliche Förderung über die Mindestanforderungen der Anlage 1 zu dieser Richtlinie hinaus die folgenden Bedingungen zu erfüllen:

  • jede Thermografieaufnahme (Thermogramm) ist durch eine entsprechende normale fotografische Aufnahme zu ergänzen;

  • die Thermogramme müssen sich hinsichtlich des Aufnahmeobjektes unterscheiden (Bsp.: bei zwei Aufnahmen der gleichen Außenwand wäre nur eine davon förderfähig);

  • die unterschiedlichen Farbverläufe sind zu erläutern;

  • die erkennbaren Schwachstellen sind zu beschreiben.

Die Durchführung hat nach anerkannten Regeln der Technik (lesen Sie bitte dazu->) durch qualifizierte Personen (lesen Sie bitte dazu->) und mit Hilfe dafür geeigneter technischer Hilfsmittel  (siehe untere Bild) zu erfolgen.

Die Ergebnisse sind in einem getrennten Abschnitt des Beratungsberichts, der auch aus der Inhaltsangabe hervorgehen muss, zu dokumentieren.
Schlussfolgerungen und Empfehlungen können an geeigneter Stelle des Beratungsberichts nach den Regelungen der Anlage 1 verarbeitet werde.

30.09.2009

Neue DIN 54191 Zerstörungsfreie Prüfung

Mit der Norm DIN 54191 werden endlich Leistungsmerkmale festgeschrieben, die dem Auftraggeber für thermografische Untersuchungen elektrischer Anlagen helfen, die Qualität und damit die Aussagekraft dieser Untersuchungen zu bewerten. Aber auch, wer in seinem Unternehmen die Thermografie der elektrischen Anlagen mit eigener Kamera durchführt, muss die Leistungsmerkmale den DIN 54191 einhalten.

Personenqualifikation

Das Prüfpersonal muss hinreichende Kenntnisse sowohl über elektrische Anlagen als auch über Thermografie, einschließlich der Bewertung von thermografischen Befunden in elektrischen Anlagen besitzen. Das bedeutet, dass hinreichende Kenntnisse für selbstständiges Arbeiten in elektrischen Anlagen muss nach DIN VDE 1000-10 durch die Qualifikation als Elektrofachkraft nachgewiesen werden. Kenntnisse und Fertigkeiten in der Elektrothermografie müssen durch eine Zertifizierung nachgewiesen werden. Als Nachweis kann die Zertifizierung nach DIN 54162 oder vergleichbar dienen (Die Zertifizierungsstelle kann für die Ausstellung der Zertifikate andere Zertifizierungen, zum Beispiel nach DIN EN 473 oder nach VdS 2859 heranziehen).

Messtechnik

Eingesetztes Messsystem: Das Messsystem muss ein bildgebendes Messsystem mit den folgenden Kriterien sein:
Spektralbereich: sowohl der kurzwellige (2 - 5µm)
als auch der langwellige (7 - 12µm) Spektralbereich ist nutzbar
Temperaturmessbereich: -20°C bis +500°C
Einsatzbereich: -10°C bis +40°C
Bauform: Ein getrenntes Scanner/Controllerkonzept (Monitor und
Fernbedienung) ist anzustreben, um Messungen in
Grenzsituationen besser durchführen zu können.
Objektive: Die für die Messaufgabe notwendigen Objektive wie Weit-, Normal- und Teleobjektive sind einzusetzen. Bei Messungen an Hochspannungsanlagen sind 7° Teleobjektive zwingend erforderlich.
Thermische Auflösung: ≤ 0,1 K
Geometrische Auflösung: ≤ 2 mrad
Detektorauflösung: ≥ 320 x 240 Pixel
Zeitliche Auflösung: min, 20Hz
Messgenauigkeit, absolut: 2K
Bedienfunktionen: Fokussierungsmöglichkeit, Freeze- Modus, Farb- und s/w-
Darstellungen, Messfunktion, Emissionswerteingabe, Abstands, -
Umgebungstemperatur- und Feuchte- Eingabe, Visualisierung auf
Display oder Monitor, Speicherung von Daten. Ein autonomer
Betrieb durch Akku ist notwendig
Kalibrierung:  
Externe Werkskalibrierung  
   

Eine Regkalibrierung sollte turnusmäßig alle drei Jahre erfolgen.

Zur Auswertung: Die Auswertung besteht aus einem Basisdokument und den eigentlichen Auswertungsdokumenten. Die Art und Form der Dokumentationsunterlagen bleiben dem Thermografie- Büro überlassen. Es müssen jedoch die unten aufgeführten Daten bzw. Anmerkungen enthalten sein.
Zur Auswertungssoftware: Der Sachverständige muss über eine geeignete Software verfügen, die eine nachträgliche Bearbeitung der Infrarotbilder ermöglicht. Das Verändern der Emissivitätsfakoren muss ebenso möglich sein wie das Einbringen von Messpunkten, Messflächen, und Isothermen.
Zum Basisdokument: Es müssen die folgenden Daten auf dem Basisdokument vorhanden sein:
1. Name des ausführenden Thermografen und der einer beteiligten Person
2. Das eingesetzte Kamerasystem
3. Der Prüftermin
4. Ort des überprüften Firmensitzes bzw. Werkes oder des Energieversorgungsunternehmen
5. Die Zielsetzung des Auftrages
6. Bei Außenaufnahmen die Witterungsverhältnisse
Zum Auswertungdokument: Für jede Auffälligkeit muss mindestens eine gesonderte Seite verwendet werden. Jeder der unten aufgeführten Punkte muss
dem entsprechenden Thermogramm eindeutig zugeordnet werden können.
1. Das Aufnahmedatum, die Aufnahme- Uhrzeit und die Dateinummer des Thermogrammes
2. Die genaue Objektbeschreibung (Gebäude, Raum,
Schrank, Schütz, etc.)
3. Eine Markierung die es dem Kunden ermöglicht die
Fehlerstelle eindeutig zu erkennen
4. Ein Sichtfoto mit dem Bereich des Thermogramms
5. Die vorhandenen Temperaturen der Fehlerstelle (es muss dem Kunden möglich sein, die Temperaturen nachzuvollziehen.

Erforderliche Hilfsmittel

Die vollständige Untersuchung und Fehlerbeurteilung elektrischer Anlagen umfasst neben der Thermografie weitere Prüf- und Messgeräte:

  • Stromzangen
  • Multimeter
  • Feuchtigkeitsmessgerät
  • Anemometer
  • Thermometer
  • Digitalkamera

Nach der Norm DIN 54191 ist die Thermografie elektrischer Anlagen eine anerkannten, vorgeschriebenen Untersuchung. 

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