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Messungen zur Energieeinsparung im Gebäudebereich!

Thermografie am Gebäude Thermografie - Analyse am Gebäude Gebäudethermografie, Thermografie Bau

Warum wird Energiesparen immer wichtiger für jeden Hauseigentümer und Mieter?

  • Die Energiepreise haben sich in den letzten 10 Jahren mehr als verdoppelt, ein Ende dieser Entwicklung ist nicht absehbar.
  • Die fossilen Energieträger (Öl, Gas und Kohle) sind endlich.
  • Die großen Lagerstätten von Öl und Gas befinden sich in politisch instabilen Regionen der Erde (GUS, Iran, Irak). Ohne eine grundsätzliche Umstellung unserer Energieversorgung (Ersatz von fossilen Energieträgern, Verbesserung der Energieeffizienz und die Nutzung erneuerbarer Energieträger) sind zukünftige Kriege um die immer knapper werdenden Rohstoffe nicht auszuschließen.
  • Bei jeder Nutzung fossiler Energieträger wird das Klimagas CO2 frei, dadurch trägt der Mensch zum Treibhauseffekt und zur globalen Erwärmung bei.
  • Mit dem Energiesparen begeben Sie sich hinsichtlich der zukünftigen Energiepreisentwicklung auf die sichere Seite und schonen die Energieressourcen.

Was kann der einzelne Hauseigentümer tun?

  • Ermitteln Sie den Energieverbrauch Ihres Gebäudes.
  • Lassen Sie durch ein zertifiziertes Büro Wärmebilder Ihres Hauses erstellen, um Wärmebrücken zu erkennen. Ihnen sind dann die thermischen Schwachstellen des Gebäudes bekannt um somit gezielte Gegenmaßnahmen ergreifen zu können.
  • Lassen Sie die Luftdichtheit Ihres Gebäudes durch eine Blower Door- Messung prüfen. Ein beachtlicher Teil der Energie geht durch undichte Fenster, Türen und Bauteilanschlüsse im Haus verloren.
  • Lassen Sie sich als Hauseigentümer von qualifizierten Energieberatern beraten und eine Amortisationsrechnung für den Sanierungsaufwand anfertigen.
  • Informieren Sie sich über nutzbare Förderprogramme.
  • Ergreifen Sie nach eingehender fachlicher Beratung die geeigneten Maßnahmen
    •  ab 150kWh/m² im Jahr ist eine Beratung sinnvoll
    • über 200kWh/m² im Jahr besteht dringender Beratungsbedarf

Was muss bei einer Wärmebrückenanalyse an einem Gebäude beachtet werden?

  • Infrarotmessungen zur Wärmebrückenanalyse sind nur in der kalten Jahreszeit möglich. Es sollte eine Temperaturdifferenz von mindestens 15 K [Kelvin] über einen Zeitraum von über 12 Stunden vorhanden sein (z. b. mindestens 20°C Innentemperatur und + 5°C Außentemperatur).
  • Bei Sonneneinstrahlungen, auch im Vorfeld der Messungen, sind grundsätzlich keine Wärmebrückenanalysen möglich. Prinzipiell sollte mindestens 12 Stunden vor Infrarotbilderstellung keine Sonne auf das Gebäude geschienen haben. Ein bewährter Termin ist der frühe Morgen vor Sonnenaufgang.
  • Achten Sie darauf, daß die Messungen nicht nur mit Außenaufnahmen durchgeführt werden. Viele thermische Schwachstellen werden erst durch Innenaufnahmen sichtbar (Beispielsweise Schwachstellen im Dachbereich oder den Zimmerecken). Für eine aussagekräftige Untersuchung sind Messungen aus dem Außen- und dem Innenbereich notwendig (s. auch DIN 13187 und VATh Richtlinie Bauthermografie).
  • Solide Messungen erfordern ein fundiertes Fachwissen.
    Sogenannte "Thermografieaktionen" von Kommunen und Energieversorgungsunternehmen liefern i.d.R. keine fundierten Erkenntnisse über die Gebäudequalität.
  • Fragen Sie nach der verwendeten Infrarot- Kameratechnik. Bei den Messungen sollte die Infrarotkamera eine Mindestauflösung von 320x240 Bildpunkten bei einer guten thermischen Auflösung von =< 0,1 K [Kelvin] aufweisen.
  • Der Bericht sollte zu jedem Infrarotbild ein Sichtfoto aufweisen, um die Zuordnung der Wärmebilder zu erleichtern. Jedes Infrarotbild mit dem Foto muß eindeutig dem Gebäude bzw. den einzelnen Zimmern zugeordnet werden können. Die Infrarotbilder sind mit der Temperaturskala wiederzugeben und auch dem Nichtfachmann plausibel zu erklären.
  • Wird neben den Infrarotmessungen auch noch die Luftdichtheitsprüfungen mittels Blower Door- Anlage vorgenommen, so sind gleichzeitig Luftleckagen zu dokumentieren.

Warum Außen- und Innenaufnahmen?

Außenaufnahmen von Gebäuden sind sehr plakativ und auch in Fachzeitungen als Blickfang oft zu finden. Viele thermische Schwachstellen an Häusern können aus dem Außenbereich jedoch gar nicht erkannt werden. So spiegelt sich, durch den meist spitzen Aufnahmewinkel im Dachbereich, im Regelfall die kalte Atmosphäre wieder. Das Dach erscheint im Infrarotbild bedeutend kälter als es in Wirklichkeit ist. Auch das Problem der Schimmelbildung und/ oder Taupunktunterschreitung in Zimmerecken oder Geschossdeckeneinbindungen kann mit Außenaufnahmen nicht erkannt und somit nicht untersucht werden. Alle Gebäude mit einer hinter lüfteten Fassade müssen zwangsläufig aus dem Innenbereich untersucht werden. Eine Außenthermografie zeigt hier keinerlei Wärmebrücken. Der Hausbesitzer wiegt sich bei nur Außenuntersuchungen möglicherweise in Sicherheit, obwohl das Gebäude gravierende bautechnische Mängel aufweist.

ThermoControl - Innenthermografie Fensterrahmen defekt   ThermoControl - Wandanschluss defekt   ThermoControl - Loch in der Wand, Tauwasser + Schimmelbildung   ThermoControl - Loch in der Wand, Tauwasser + Schimmelbildung  

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